Foraminifera taxon details

Rotorbinella hermi (Hillebrandt, 1962) †

1253202 (urn:lsid:marinespecies.org:taxname:1253202)

accepted
Species
Rotalia hermi Hillebrandt, 1962 † · unaccepted (Opinion of Hottinger (2014))
marine, brackish, fresh, terrestrial
fossil only
(of Rotalia hermi Hillebrandt, 1962 †) Hillebrandt, A. von. (1962). Das Paleozän und seine Foraminiferenfauna im Becken von Reichenhall und Salzburg. <em>Bayerische Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse, Abhandlungen, Neue Folge.</em> 108: 1-182., available online at https://publikationen.badw.de/de/006303633 [details] Available for editors  PDF available [request]
Diagnosis Eine neue Art der Gattung Rotalia mit folgenden Besonderheiten: Nabelpfropf kräftig ausgebildet und unzerteilt. Suturen...  
Diagnosis Eine neue Art der Gattung Rotalia mit folgenden Besonderheiten: Nabelpfropf kräftig ausgebildet und unzerteilt. Suturen stark verdickt und mit dem Nabelpfropf verbunden oder durch eine Furche von ihm getrennt. Mündung ein leicht gebogener Schlitz an der Basis der letzten Kammer, von der Peripherie bis zur Nabelfurche reichend. [details]

Original description Das Gehäuse ist bikonvex, die Dorsalseite stets stärker gewölbt als die Ventralseite. Bei den letzten Kammern ist die...  
Original description Das Gehäuse ist bikonvex, die Dorsalseite stets stärker gewölbt als die Ventralseite. Bei den letzten Kammern ist die Peripherie leicht lobat. Auf der evoluten Spiralseite sind nur die 11 bis 14 Kammern des letzten Umgangs gut zu sehen. Im Schliff ist zu erkennen, daß die jüngeren Windungen dorsal die älteren mit einer dünnen Schalenschicht überdecken. Die Suturen sind wenig gekrümmt und laufen unter einem Winkel von 25-30° schräg nach rückwärts. Auf der involuten Umbilikalseite sind die Septenleicht gekrümmt, gegen den Nabelpfropf hin stark verdickt, erhaben und durch Furchen voneinander getrennt. Die Septen der zuletzt gebildeten Kammern sind noch nicht so stark verdickt. Die Kammergrenzen werden durch sekundäre Wandverdickungen verwischt. Die Septen sind mit dem unzerteilten Nabelpfropf verbunden oder durch eine Nabelfurche von ihm getrennt. In der Mitte des Nabelpfropfes befindet sich ein Loch. Im Schliff ist deutlich sichtbar, daß dieses durch sekundär gebildete Schalensubstanz ausgefüllt ist. Die Gehäusewand ist grob perforiert, die Poren haben einen Durchmesser von ungefähr 0,005 mm. Im Schliff ist zu erkennen, daß der Nabelpropf durch anastomisierende Spalten zerteilt wird, die später durch sekundäre Ausscheidungen wieder geschlossen werden. Ein Kanalsystem, das in dem verdickten Teil der Septen verläuft, scheint vorhanden zu sein. Die Umbilikalspalten sind teilweise noch geöffnet. Die Mündung liegt an der Basis der letzten Kammer und reicht vom Nabel nicht ganz bis zur Peripherie. Der Mündungsrand ist leicht gebogen. [details]

Remark R. hermi is one of the few well described Rotorbinella from the Paleocene of the Northern realm of the Alps. It is defined...  
Remark R. hermi is one of the few well described Rotorbinella from the Paleocene of the Northern realm of the Alps. It is defined in this paper by a thickening of the anterior shoulder of the chamber, extending adaxially over the whole foliar wall and forming there a single rounded projection that is separated from the central umbilical pile by a deep furrow. The notch indicating the position of the plate suture is indistinct. The ventral sutures are falciform and inclined backwards, the dorsal sutures are straight and much inclined. The ratio equatorial to axial diameter varies from 1.8 to 2.4. There are 10–12 chambers in the last whorl. No dimorphism is observed. [details]
Hayward, B.W.; Le Coze, F.; Vachard, D.; Gross, O. (2025). World Foraminifera Database. Rotorbinella hermi (Hillebrandt, 1962) †. Accessed at: https://www.marinespecies.org/Foraminifera/aphia.php?p=taxdetails&id=1253202 on 2026-10-12
Date
action
by
2018-05-14 12:33:38Z
created

original description (of Rotalia hermi Hillebrandt, 1962 †) Hillebrandt, A. von. (1962). Das Paleozän und seine Foraminiferenfauna im Becken von Reichenhall und Salzburg. <em>Bayerische Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse, Abhandlungen, Neue Folge.</em> 108: 1-182., available online at https://publikationen.badw.de/de/006303633 [details] Available for editors  PDF available [request]

basis of record Hottinger, L. (2014). Paleogene larger Rotaliid Foraminifera from the Western and Central Neotethys. <em>Springer, Berlin.</em> 191 p., available online at https://doi.org/10.1007/978-3-319-02853-8 [details] Available for editors  PDF available [request]
From editor or global species database
Diagnosis Eine neue Art der Gattung Rotalia mit folgenden Besonderheiten: Nabelpfropf kräftig ausgebildet und unzerteilt. Suturen stark verdickt und mit dem Nabelpfropf verbunden oder durch eine Furche von ihm getrennt. Mündung ein leicht gebogener Schlitz an der Basis der letzten Kammer, von der Peripherie bis zur Nabelfurche reichend. [details]

Original description Das Gehäuse ist bikonvex, die Dorsalseite stets stärker gewölbt als die Ventralseite. Bei den letzten Kammern ist die Peripherie leicht lobat. Auf der evoluten Spiralseite sind nur die 11 bis 14 Kammern des letzten Umgangs gut zu sehen. Im Schliff ist zu erkennen, daß die jüngeren Windungen dorsal die älteren mit einer dünnen Schalenschicht überdecken. Die Suturen sind wenig gekrümmt und laufen unter einem Winkel von 25-30° schräg nach rückwärts. Auf der involuten Umbilikalseite sind die Septenleicht gekrümmt, gegen den Nabelpfropf hin stark verdickt, erhaben und durch Furchen voneinander getrennt. Die Septen der zuletzt gebildeten Kammern sind noch nicht so stark verdickt. Die Kammergrenzen werden durch sekundäre Wandverdickungen verwischt. Die Septen sind mit dem unzerteilten Nabelpfropf verbunden oder durch eine Nabelfurche von ihm getrennt. In der Mitte des Nabelpfropfes befindet sich ein Loch. Im Schliff ist deutlich sichtbar, daß dieses durch sekundär gebildete Schalensubstanz ausgefüllt ist. Die Gehäusewand ist grob perforiert, die Poren haben einen Durchmesser von ungefähr 0,005 mm. Im Schliff ist zu erkennen, daß der Nabelpropf durch anastomisierende Spalten zerteilt wird, die später durch sekundäre Ausscheidungen wieder geschlossen werden. Ein Kanalsystem, das in dem verdickten Teil der Septen verläuft, scheint vorhanden zu sein. Die Umbilikalspalten sind teilweise noch geöffnet. Die Mündung liegt an der Basis der letzten Kammer und reicht vom Nabel nicht ganz bis zur Peripherie. Der Mündungsrand ist leicht gebogen. [details]

Remark R. hermi is one of the few well described Rotorbinella from the Paleocene of the Northern realm of the Alps. It is defined in this paper by a thickening of the anterior shoulder of the chamber, extending adaxially over the whole foliar wall and forming there a single rounded projection that is separated from the central umbilical pile by a deep furrow. The notch indicating the position of the plate suture is indistinct. The ventral sutures are falciform and inclined backwards, the dorsal sutures are straight and much inclined. The ratio equatorial to axial diameter varies from 1.8 to 2.4. There are 10–12 chambers in the last whorl. No dimorphism is observed. [details]
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